As pesquisas mais recentes mostram que depressões, surtos psicóticos e ataques de pânico alteram a estrutura cerebral em termos químicos (neurotransmissão), microscópicos (neurônios, dendritos e axônios) e estruturais (volume de certas estruturas cerebrais). Provavelmente essa é a explicação para o que se sabe há décadas: quanto mais cedo se trata depressão, ansiedade, pânico, stress, DDA, psicose, cefaléia, etc., melhor.
Atenção: vale para quase todas as patologias da Neuropsiquiatria: quanto mais cedo se trata uma fase depressiva, ou um surto psicótico, uma cefaléia, um DOC, um ataque de Pânico, etc., melhor. Depois que o cérebro "aprende" a produzir esses sintomas, é cada vez mais fácil para ele produzi-los. Ou seja, crises, "quanto mais tem mais tem e quanto menos tem menos tem". Portanto deixe seus preconceitos de lado e procure tratamento.

Dr Rubens Pitliuk

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Psychose (Schizophrenie, zwischen anderen)

Vielfältige Symptome

Schizophrenie kann praktisch alle psychischen Funktionen verändern. Es kommt zu einer Vielzahl von Beschwerden, die aber nicht alle gleichzeitig und auch nicht gleich stark ausgeprägt in Erscheinung treten müssen.

Manchmal verbinden sie sich zu Syndromen - das sind typische Kombinationen von Beschwerden. Man unterscheidet zwischen Grundbeschwerden und zusätzlichen (akzessorischen) Beschwerden. Fachleute sprechen manchmal auch von produktiven bzw. positiven Symptomen sowie Minus- oder negativen Beschwerden.

Grundbeschwerden

Darunter versteht man Störungen, die direkt von der Krankheit verursacht werden. Beispiele sind:

  • Störungen des Denkens und Sprechens: Das Denken ist zusammenhanglos, nicht logisch, zerfahren, Gedanken und Worte brechen mitten im Satz ab. Begriffe verlieren ihre exakte Bedeutung oder verschiedene Begriffe werden neu miteinander verbunden (z.B. "trauram" aus traurig und grausam).
  • Störungen des Gefühlslebens (Affekt) und des Antriebs: Stimmungslage und gegenwärtige Situation passen nicht zusammen (inadäquater Affekt). Gegensätzliche Gefühlsregungen werden nebeneinander empfunden, der Patient weint und lacht gleichzeitig.
  • Verlust der Wirklichkeit (Autismus): Der Schizophrene versinkt in seine eigene Welt und ist von der Wirklichkeit anderer Menschen abgeschnitten
  • Ich-Störung: Schizophrene Patienten erleben die eigene Persönlichkeit als gespalten, zusammenhanglos, zerschlagen. Manchmal sind sie nicht ganz sicher, ob das, was sie erleben real ist, und ob sie sie selber sind.

Zusätzliche Beschwerden

Dies sind Versuche des schizophrenen Patienten, das krankhaft Erlebte in einen Sinnzusammenhang zu bringen oder damit leben zu können. Die Bewältigungsarten sind aber in sich ebenfalls krankhaft:

  • Störungen des Denkens: Der Patient empfindet die eigenen Gedanken als fremd; manchmal glaubt er, sie würden ihm entzogen.
  • Störungen des Gefühlslebens (Affekt) und des Antriebs: Das alles beherrschende Gefühl ist Angst. Manchmal sind schizophrene Menschen albern, enthemmt und ausgelassen (gehobene, hebephrene Stimmungslage), häufiger jedoch rat- und hilflos sowie anlehnungsbedürftig (depressive Verstimmung). Die Gefahr eines Suizids in solchen Situationen ist unberechenbar, das Risiko liegt bei zehn Prozent.
  • Wahnvorstellungen: Schizophrene können fest davon überzeugt sein, dass sie verfolgt werden, dass sich die Umwelt gegen sie verschworen hat, dass sie vergiftet werden sollen. Die Patienten haben keine Möglichkeit zu begreifen (etwa mit Hilfe logischer Argumente), dass sie sich täuschen.
  • Halluzinationen: Die Kranken hören Geräusche und Stimmen, riechen Giftstoffe. Meist fühlen sie sich so im Rahmen des Verfolgungswahns bedroht. Auch hier ist es unmöglich, die Kranken mit Argumenten aus diesen Vorstellungswelten herauszuführen.
  • Bewegungsstörungen (Katatone Beschwerden): Manchmal verlangsamt die Krankheit die Bewegungen extrem. Der Patient bewegt sich kaum und spricht nicht mehr (Stupor). Im schlimmsten Fall kann er sich gar nicht mehr bewegen, er verharrt in unbequemen Stellungen (Katalepsie). Kommt Fieber hinzu (perniziöse Katalepsie), wird der Zustand lebensbedrohlich. Andererseits wiederholen Schizophrene in psychischen Erregungszuständen immer wieder gleichförmige Bewegungen. Sie laufen hin und her, machen Kniebeugen und andere Turnübungen, klatschen in die Hände oder klopfen ständig mit den Fingern.

Schleichend oder akut

Die Krankheit kann schleichend oder akut verlaufen. Von einem schleichenden Verlauf sprechen Mediziner, wenn sich der Patient immer mehr zurückzieht, von Familien und Freunden isoliert, sich um nichts mehr kümmern möchte und jegliches Interesse an Ausbildung, Arbeit oder Hobbys verliert. Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Unentschlossenheit, abrupte Gefühlsänderungen, Drogenmissbrauch und Interesse an okkulten Themen können auch Teil des Krankheitsbilds sein.

Als akute Schübe bezeichnet man schizophrene Erkrankungsphasen mit plötzlichem Beginn und ausgeprägten Symptomen wie Verfolgungswahn und akustische Halluzinationen.

Bei manchen Patienten beobachtet man stetige Beschwerden, mehr als die Hälfte der Patienten erleidet schubweise akute Phasen. In der Zeit dazwischen sind sie weitgehend beschwerdefrei, wobei die Verarbeitung der als bedrohlich erlebten schizophrenen Schübe zu beträchtlichen Persönlichkeitsstörungen führen kann.

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